Atelierbesuch bei Verena Leistner, Aarau, Kleinklasse Schafisheim

(Gästebuch Eintrag 48-56)
1. Mit dem Zug fahren wir von Rupperswil nach Aarau. Es war der erste kalte Morgen in diesem Jahr. Zu Fuss dann durch die Stadt in die Altstadt. Irgendwie hat Herr Lippuner keinen Plan, wir sind etwas zu weit gelaufen, voll am Atelier vorbei. Also wieder zurück! Vor dem Atelier erwartet uns Frau Vogt und macht ein Klassenfoto.

2. Im Atelier erzählt uns Frau Leistner, wie sie Künstlerin geworden ist, wie sie arbeitet, und dass sie neben der Kunst manchmal noch einen anderen Beruf hat um genügend zu verdienen. Aber ihr Hauptberuf ist schon Künstlerin. Momentan arbeitet sie vor allem mit dem Computer… häää…. und selbst gemachten Videos.

3. Das haben wir uns irgendwie anders vorgestellt. So mit Staffelei, Oelfarben, Leinwänden, obwohl wir darüber geredet haben, wie vielfältig die Kunst ist. In unseren Köpfen ist sie immer noch gespeichert wie vor 100 Jahren.

4. In der Pause gibt es Zopf und Tee und wir haben etwas Zeit um uns ein wenig im Atelier umzusehen und wir entdecken einige interessante Details. Für eine neue Runde nach der Pause setzen wir uns im Kreis und machen ein Fussfoto unserer Klasse.

5. Jetzt schauen wir uns die Schattenbilder genauer an. Wir erkennen Gruppen von Kindern und Erwachsene beim Eislaufen. Die Personen sind als Bewegung erkennbar und wie sie eventuell zueinander stehen, ob sie sich kennen, sogar was sie vielleicht miteinander besprechen. Wir stellen die Gruppen und die Bewegungen nach.

6. Dann zeichnen wir uns selber als Schatten. Wichtig dabei ist unsere Haltung, Bewegung. Wir zeichnen das mit Grafitstaub und dem Zeigefinger auf Pauspapier.

7. Miteinander kleben wir die Figuren zu Gruppen auf einem Papierstreifen zusammen, so wie wir uns in unserer Klasse positionieren würden.

8. Die Bilder von Frau Leistner sind aus ihrem Computer und wurden dann in einer Druckerei vergrössert. Das gibt Bilder, die etwas unscharf wirken, so als wären sie von einem Tintenstahldrucker gemacht, wie Nebelbilder. So sieht das Atelier von Frau Leistner aus. Irgendwie haben wir uns das anders vorgestellt. Doch als wir einen Kasten öffneten, haben wir doch noch einige Pinsel gefunden.

Der Morgen im Atelier war für uns neu und überraschend. Herzlichen Dank Frau Leistner und Frau Vogt.